Indirekte Immunfluoreszenztests (IFA)

Der Goldstandard beim Screening auf Autoimmunerkrankungen.

Die indirekten Immunfluoreszenztests (IFA) spielen eine Schlüsselrolle beim Nachweis und der Quantifizierung von Autoantikörpern. Sie kombinieren immunologische Prinzipien mit Fluoreszenzmikroskopie, um hochspezifische und hochsensible Ergebnisse zu liefern. Die indirekte Immunfluoreszenz wird häufig zum Nachweis von Autoantikörpern bei Patienten mit systemischem Lupus erythematodes (SLE) und dem Sjögren-Syndrom eingesetzt. Sie gilt als Goldstandard für den Nachweis von antinukleären Antikörpern (ANA) im Patientenserum.

Nuclear Patterns, AC-5 with cells

Über indirekte Immunfluoreszenztests (IFA)

Bei einem indirekten Immunfluoreszenztest wird Patientenserum mit substratgebundenen Antigenen auf einem Objektträger inkubiert. Sind spezifische Autoantikörper vorhanden, binden diese an die Antigene. Es werden fluoreszenzmarkierte Sekundärantikörper hinzugefügt, die sich an die Autoantikörper anlagern.

Unter einem Fluoreszenzmikroskop emittieren die Sekundärantikörper Licht, wenn sie mit Licht bestimmter Wellenlängen bestrahlt werden. Die dabei entstehenden Muster zeigen das Vorhandensein von Autoantikörpern an und unterstützen die Diagnose von Erkrankungen.

Construction of an indirect IFA with antibodies, antigen and Fluorescence Label

Einige mit IFA nachweisbare Erkrankungen

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